Multiresistente Risikoerreger - Krankenhaushygiene
Dettenkofer, M.; · Public Health Forum, Berlin · 2014 · Heft 9 · S. 28 bis 30
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die räumliche Isolierung von Patienten wird häufig durchgeführt bei Nachweis (Besiedelung oder Infektion) von kontagiösen Risikoerregern (v.a. MRE, aber auch z.B. Clostridiwn difficile), bei Vorliegen spezieller Übertragungswege, bei besonders ge-fährdeten Patienten zu deren Schutz (v.a. bei ausgeprägter Immun-Abwehr-schwäche) oder bei der Kontrolle von Ausbrüchen. Die Frage, ob z.B. MRSA-positive Patienten grundsätzlich räumlich in einem Einzelzimmer isoliert werden müssen oder nicht, wird weiter kontrovers diskutiert. Kritiker weisen auf Studien hin, nach denen isolierte Patienten doppelt so häufig negative Er…