Aktiv, produktiv, fit, erfolgreich?
Dyk, S. van; · Zeitschrift für Gerontologie und Ethik, Nürnberg · 2011 · Heft 1 · S. 27 bis 41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Alte, die in der Regel nicht besonders alt aussehen, lächeln uns von Plakatwänden entgegen, präsentieren nicht mehr den bequemen Treppenlift, sondern den Aktiv-Joghurt oder - so in Anzeigenkampagnen des Ministeriums für Senioren - ihr ausgeübtes Ehrenamt. Sie verkünden auf Werbetafefn in der U-Bahn, dass sie direkt nach dem Squash in den Computerraum des Mehrgenerationenhauses geeilt sind und anschließend an der Diskussionsrunde „Gentechnik - eine Chance für die Medizin? teilnehmen. Alter als Lebensabend im Sinne eines letzten Lebensrests, als ebenso wohlverdienter wie passiver Ruhestand im Ohrensessel, ausgesta…