Gesundheitsökonomische Kriterien einer sektorenübergreifenden Versorgungsplanung
LUNGEN, M.; · Gesundheits- und Sozialpolitik, Baden-Baden · 2014 · Heft 1 · S. 51 bis 56
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Erfahrungen mit einer sektorenübergreifenden Planung sind eher entmutigend. Deutschland weist für die ambulante und stationäre Versorgung historisch gewachsene, getrennte institutionelle Zuständigkeiten auf, die Versorgung erfolgt nach abweichenden Vorgaben, Zugangsmöglichkeiten und wird durch unterschiedliche Finanzierungssysteme gesteuert. Zudem sind auch die Aufgaben der Sektoren nicht abgegrenzt, so dass scheinbar mühelos Versorgungsaufgaben zwischen den Sektoren verschoben werden könnten. Vorgeschlagen wird daher, die sektorenübergreifende Planung wesentlich auf ein finanzielles Anreizsystem zu basieren…