Pestwurz
Rupprecht, M.; · Naturheilpraxis mit Naturmedizin, München · 2014 · Heft 1 · S. 60 bis 61
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die griechischen Ärzte setzten Petasites zunächst äußerlich bei Geschwüren ein. Dioskurides schreibt dazu: „Das Blatt wirkt fein gestoßen als Umschlag gegen bösartige und krebsige Geschwüre. Im Laufe der Jahrhunderte machte man mehr und mehr die Beobachtung, dass Petasites über ausgezeichnete diaphoretische Wirkungen verfügt, also stark schweißtreibend wirkt. Den dadurch er-reichbaren entgiftenden Effekt machte man sich vor allem in der Behandlung der Pest zunutze, gegen die Petasites als eines der besten Mittel galt. Paracelsus, Leonhart Fuchs und andere Kräuterkundige des Mittelalters bezeugen die guten Wirkun…