Tötungsund Gewaltdelikte junger Menschen
Heinzel-Gutenbrunner, M.; Niebergail, G.; Martin, M.; Remschmidt, H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 1 · S. 685 bis 691
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
92 (80, 7 %) der Täter waren deutsche Staatsangehörige, 12 (10, 5 %) mit Migrationshintergrund, 22 (19, 3 %) waren Ausländer. In 96 fällen (84, 2 %) wurde zum Zeitpunkt der Begutachtung eine psychiatrische Diagnose gestellt. Nur bei 18 Probanden (15, 8 %) war dies nicht der Fall. 20 Probanden (17, 5 %) wurden in ein psychiatrisches Krankenhaus oder in eine Entziehungsklinik eingewiesen. 44 der Probanden (38, 6 %) entwickelten sich zu chronischen (Straftätern, die auch nach der Indextat weitere Delikte verübten. Als Untergruppe der chronischen Straftäter konnten 13 (11, 4 % der Gesamtstichprobe) als Mehrfachinten…