CareLit Fachartikel

Das Leuchten der Proteine

Siegmund-Schultze, N.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 1 · S. 1481

Dokument
153861
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Siegmund-Schultze, N.;
Ausgabe
Heft 1 / 2014
Jahrgang 111
Seiten
1481
Erschienen: 2014-10-17 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Über die Beugung, das war Stefan Hell klar, ließ sich sein Ziel nicht erreichen. Der Physiker wollte Strukturen in lebenden Zellen mit einer höheren Auflösung sichtbar machen, als es die Lichtmikroskope der 90er Jahre vermochten. Aber es gab ein Limit: die Beugungsgrenze des Lichts. Einem 120 Jahre alten physikalischen Gesetz zufolge ließen sich im Lichtmikroskop zwei Punkte, je nach Wellenlänge, erst ab einer Entfernung von circa 200 Nanometern unterscheiden. Zu viel, um intrazelluläre Strukturen, Proteinkomplexe und ihre Veränderungen gut zu erkennen, zumindest im lebenden Objekt.

Schlagworte

ENTWICKLUNG FORSCHUNG GESETZ KRANKHEITSVERLAUF KREBS LASER PROTEINE ZELLEN CHEMIE VIRGINIA KALIFORNIEN MIKROSKOPIE RUMÄNIEN PHYSIK VAKUUM ZEIT