Logopädie in der Palliativmedizin
Tisch, W.; Sommer, J.; Freudricht, L.; · Forum Logopädie, Idstein · 2014 · Heft 11 · S. 35 bis 41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Noch immer wird Sterben und Tod in der medizinischen Versorgung als Folge misslungener medizinischer Intervention betrachtet. Den Prozess des Sterbens als Teil des Lebens zu verstehen, ist im Alltag der an der Heilung Kranker beteiligten Berufsgruppen wenig verbreitet. Jeden Tag hören wir im Zusammenhang mit schwerstkranken Patientinnen Äußerungen wie „da kann man nichts mehr machen - ein Synonym für weitgehende Einstellung der Bemühungen um die Patientinnen. Diese Haltung verschleiert Hilflosigkeit und gleichzeitig Abwehr der eigenen Betroffenheit.