Neuromonitoring in der Kardioanästhesie
Sohle, M.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2014 · Heft 1 · S. 521 bis 538
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Herzchirurgische Eingriffe sind nicht selten mit neurologischen Komplikationen verbunden. Die Ziele des Neuromonito-rings in der Kardioanästhesie liegen in der Vermeidung derartiger Komplikationen, zum Beispiel durch die Detektion zerebraler Ischämien, die Erkennung einer inadäquaten Narkosetiefe oder die Überwachung von neuroprotektiven Maßnahmen. DGAl, DGTHG und SGAR empfehlen für die Herzchirurgie den Einsatz eines prozessierten EEGs bei totalintravenöser Anästhesie, bei tiefem hy-pothermem Kreislaufstillstand sowie bei Risikopatienten für Awareness.