Durchimpfungsraten bei der Schuleingangsuntersuchung 2012
Hoffmann, W.; Weitmann, K.; Bruns, R.; Weigei, M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 11 · S. 788 bis 794
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schutzimpfungen sind eine wirkungsvolle Präventionsmaßnahme um Infektionskrankheiten, die eine erhebliche Morbidität verursachen und deren Folgeschäden insbesondere bei Kindern zu Retardierungen, Behinderungen und zum Tod führen können, zu vermeiden (1, 2, el). Eine hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung zu erreichen ist erstrebenswert, weil so bei einigen impfpräventablen Erkrankungen ein Kollektiv schütz erzielbar ist, die sogenannte Herdenimmunität (3, e2). Sie ist erreicht, wenn der Erreger nicht mehr auf ausreichend viele suszeptible Personen trifft und damit die Ausbreitung unterbrochen wird.