El Fenomeno
physiopraxis, Stuttgart · 2011 · Heft 11 · S. 40 bis 45
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unter einem Phänomen verstand schon Immanuel Kant ein Ding oder ein Ereignis, das in seiner Erscheinung oder Wirkung keine Beziehung zur eigentlichen Daseinsform hat. So ähnlich könnte man auch den derzeitigen Boom um das Softtape beschreiben: Jeder kennt es, jeder liebt es. Ob Spitzensportler, Hobbyläufer oder Couchpotato, fast jeder hat solch einen bunten Streifen schon getragen oder zumindest gesehen. Schmerzlinderung, propriozeptive Unterstützung und Förderung des Lymphflusses sind Auszüge aus der breiten Wirkungspalette, die die zahlreichen Softtape-Hersteller und -Kursanbieter anpreisen.