CareLit Fachartikel

Beinlos glücklich

Kasten, E.; · physiopraxis, Stuttgart · 2011 · Heft 1 · S. 34 bis 35

Dokument
154627
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
physiopraxis, Stuttgart
Autor:innen
Kasten, E.;
Ausgabe
Heft 1 / 2011
Jahrgang 9
Seiten
34 bis 35
Erschienen: 2011-01-01 00:00:00
ISSN
1439-023X.61504
DOI

Zusammenfassung

Offiziell bezeichnete man die Störung zunächst als Apotemnophilie («> Glossar). 2004 klassifizierte der Psychiatrieprofessor Michael First das Syndrom unter den Identitätsstörungen. Seitdem bevorzugt man den Begriff Body Integrity Identity Disorder (BIID). Betroffen sind vor allem Männer, und meist sind es Beine, die amputiert werden sollen. Manche benutzen Krücken oder einen Rollstuhl, um ein Gefühl der erwünschten Beeinträchtigung zu erzeugen („pretending, Abb. 2). Rund zwei Drittel empfinden Armoder Beinstümpfe zudem als sexuell attraktiv.

Schlagworte

AMPUTATION LEBEN BEHINDERUNG PROBLEM EINWILLIGUNG HAND MENSCHEN EXTREMITÄTEN MÄNNLICH SYNDROM MÄNNER BEIN UMWELT GESCHLECHT PENIS AMPUTIERTE