Professionelle Distanz nützt Therapeut und Patient
Pötz, H.; · physiopraxis, Stuttgart · 2009 · Heft 7 · S. 52 bis 54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mitgefühl ist eine wichtige Voraussetzung, jemand anderen in seiner Lage zu verstehen, sich auf die Person einzustellen und infolge der Einfühlung und Empathie die entsprechende Behandlung durchzuführen. Empathie erfordert eine partielle Identifikation mit dem anderen. Wird das Mitgefühl allerdings zu sehr zu einem Mitleiden mit dem beeinträchtigten Menschen, ist dies einerseits für den Therapeuten belastend, andererseits können aber auch für den Patienten ungünstige Folgen entstehen. Beispielsweise wird der Betroffene zu sehr geschont, was einen möglichen Therapieerfolg verhindert, oder er wird zu intensiv betr…