Rekonstruktion nach ritueller Beschneidung
Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2014 · Heft 12 · S. 51 bis 54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Frauen, deren äußeres Genital rituell heschnitten wurde, leiden unter massiven Formund Funktionsbeeinträchtigungen, direkten und indirekten Schäden an anderen Organen und Körperfunktionen. Urin und Menstrualblut können nicht ungehindert abfließen. Die Frauen können keinen schmerzfreien und erfüllten Geschlechtsverkehr haben oder vaginal gebären. Die Rekonstruktion ist schwierig. Sie beinhaltet je nach Schweregrad die Wiedereröffnung und Neuformung der Vulva, die Rekonstruktion des Scheideneinganges, die mikrochirurgische Bergung des Klitorisstumpfes, die Neuformung einer Klitorisspitze sowie die Einbettung derse…