Längere Uberlebenszeiten erfordern ein neues Nachsorgekonzept
Vetter, C.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 11 · S. 1716 bis 1717
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als drei Millionen Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Während Patienten mit Hodentumoren, Lymphomen oder akuten Leukämien geheilt werden können, leben andere mit ihrem Tumor wie mit einer chronischen Krankheit. Bislang standen bei der Nachsorge nach Krebserkrankungen tumorspezifische Kontrollen im Vordergrund: Primäres Ziel war es, eventuelle Rezidive sowie körperliche Spätfolgen der Krebstherapie frühzeitig zu erkennen. Hierzu wurden insbesondere in der Kinderonkologie schon vor Jahren strukturierte Konzepte zur Nachsorge entwickelt.