Diagnostik der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung
Pankow, W.; Burkhardt, R.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 12 · S. 834 bis 845
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine COPD wird bei Risikopersonen - vor allem Rauchern - aufgrund der aktiv zu erfragenden Symptomatik von Husten, Dyspnoe, reduzierter Leistungsfähigkeit und gehäuft vorkommenden Infekten in Verbindung mit der Lungenfunktionsanalyse diagnostiziert. Im Allgemeinen lässt sich die Atemflussbegrenzung mit einer Spirometrie sichern. Die klinische Beurteilung und die therapeutische Strategie richten sich nach dem Schweregrad der Atemwegsobstruktion, der Exazerbationshäufig-keit und der Dyspnoe. Bei schwerer COPD leiden gemäß einer europäischen Studie 73 % an Dyspnoe, 64 % an Auswurf, 59 % an Husten und 42 % an Giemen…