CareLit Fachartikel

Ein schweres Erbe

Rauwald, M.; · Dr. med. Mabuse, Frankfurt · 2015 · Heft 1 · S. 34 bis 36

Dokument
155703
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Dr. med. Mabuse, Frankfurt
Autor:innen
Rauwald, M.;
Ausgabe
Heft 1 / 2015
Jahrgang 40
Seiten
34 bis 36
Erschienen: 2015-01-01 00:00:00
ISSN
0173-430X

Zusammenfassung

Alle wichtigen Bindungen an nahe Menschen sind fortan durch diese tiefe und unlösbare Ambivalenz in der Erwartung an die Beziehungen bestimmt. Einerseits ist für viele schwer traumatisierte Menschen die Sehnsucht, in der zugewandten und aufmerksamen Beziehung zu nahen Menschen eine Wiedergutmachung und damit Überwindung der alten Wunden zu finden, so groß, dass sie in bisweilen sehr drängender Weise diese Erlösung dort zu finden hoffen. Andererseits können Betroffene Nähe auch als überaus bedrohlich erleben, wenn sie immer wieder an das Unerträgliche erinnert und alte Wunden aufreißen lässt.

Schlagworte

KIND VERLETZUNG BEZIEHUNG ERLEBEN SCHWANGERSCHAFT ZEIT MENSCHEN PRAXIS GESCHICHTE MÜTTER PERSÖNLICHKEIT FRAUEN FAMILIE LEBEN RISIKO FURCHT