Handfunktionstraining mit Forced-use-TherapieDen Nichtgebrauch verhindern
Freivogel, S.; Saiter, W.; · physiopraxis, Stuttgart · 2006 · Heft 7 · S. 28 bis 32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Forced-use-Therapie ist ein Verfahren, das Physiotherapeuten seit Ende der 80er Jahre einsetzen. Verbunden mit einem Handfunktionstraining verhindert sie, dass Patienten mit einer Hemiparese ihre betroffene Seite vernachlässigen. Das zeitintensive Training hilft den Betroffenen, verloren gegangene Alltagsfunktionen wieder zu erlernen. Unter dem Begriff „Forced use wird ein therapeutisches Verfahren für Patienten mit Hemiparese verstanden, bei dem der Patient durch das Tragen einer Schiene an der nicht betroffenen oberen Extremität gezwungen wird, die betroffene Extremität einzusetzen.