Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie
Cebotari, S.; Hoeper, M. M.; Vogel-Ciaussen, J.; Hinrichs, J.; Meyer, B.; Oisson, K. M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 12 · S. 856 bis 862
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Goldstandard, eine CTEPH auszuschließen, ist die Perfusionsszintigraphie, deren negativer prädiktiver Wert bei nahezu 100 % liegt. Um die Diagnose zu sichern und die Therapie zu planen, sind Rechtsherzkatheter und Pulmonalisangiographie obligat. Die bevorzugte Therapie der CTEPH ist die operative pulmonale Endarterektomie (PEA), mit deren Hilfe circa 70 % der Patienten geheilt werden. Die perioperative Mortalität an erfahrenen Zentren liegt mittlerweile bei 2-4 %. Allerdings werden etwa 30-50 % aller CTEPH-Patienten als nicht operabel klassifiziert. Für diese Patienten sowie für Patienten mit persis-tierende…