WIRTSCHAFTLICHKEITSPRÜFUNGEN Vorgaben ja, aber passgenauer
Korzilius, H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 12 · S. 1824
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es sind die spektakulären Fälle, die Schlagzeilen machen, wie im vergangenen Sommer: 150 000 Euro soll ein Hausarzt aus Nordrhein-Westfalen an die Krankenkassen zahlen, weil er die Richtgrößen für sein Arzneiund Heilmittelbudget überschritten hat. Solche Berichte schüren die Furcht vor existenzbedrohenden Regressen und verleiden vielen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten die Freude an ihrem Beruf. Den Betroffenen ist es kein Trost, dass nach einer Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bei weniger als einem Prozent der Ärzte tatsächlich Regresse verhängt werden.