Wirksam oder nicht? Sehtraining in der NeuroLogie
Cordey, A.; · Ergotherapie & Rehabilitation, Idstein · 2015 · Heft 1 · S. 23 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fusionsstörungen sind Störungen des beidäugigen Sehens, bei der die jeweils wahrgenommenen Bilder des einzelnen Auges nicht oder unzureichend miteinander verschmolzen werden können. Diese Störungen können bei einer Reihe von Krankheitsbildern wie zum Beispiel nach Schädel-Hirn-Traumata oder bei Hirntumoren auftreten. In erster Linie kann man diese bei latenten Schielformen beobachten, die gegebenenfalls mit einer Konvergenzschwäche und/oder Doppelbildern einhergehen können. Ein latentes Schielen tritt bei etwa 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung auf. Die meisten Menschen sind dabei beschwerdefrei.