Leitungswasser - ein unterschätztes Risiko für Patienten mit chronischen Wunden!
Hampel-Kalthoff, C.; Bergjohann, U.; · Wundmanagement, Wiesbaden · 2015 · Heft 1 · S. 15 bis 18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Fallbeispiel beschreibt eine Patientin im häuslichen Umfeld mit chronischen Wunden und den Wundstatus nach Spülung mit Leitungswasser. Die Patientin spülte ihre Wunden mit Leitungswasser ohne Kenntnis der damit verbundenen Risiken einer Infektion mit Feuchtkeimen. Bei der nachfolgenden Untersuchung fand sich ein multiresistenter Pseudomonas aeruginosa sowohl in der Wunde als auch in dem Leitungswasser. Die Autoren empfehlen daherdringend die Nutzung von endständigen Sterilfiltern zur Wundspülung mit Leitungswasser. Die Einhaltung von Hygienevorschriften ist für Patienten mit chronischen Wunden besonders wich…