Beenden einer Transfusionsbehandlung bei Patientin mit infauster Prognose
Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 1 · S. 107
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Patientin lebt in ihrer häuslichen Umgebung und ist nach Umstellung der Analgetika auf Opioide der Stufe III wieder wohnungsmobil, bei nur geringen belastungsabhängigen Schmerzen gelegentliche Einnahme eines unretardierten Opioids als Bedarfsmedikation. Zunehmend problematisch sind rezidivierende intestinale Blutungen, die in immer kürzeren Abständen eine Transfusion von Erythrozytenkonzentraten erforderlich machen. Durch den hohen logistischen Aufwand für die Kreuzblutabnahme beim Hausarzt im ländlichen Bereich und für den Transport zum behandelnden Onkologen in die nächstgelegene Stadt zur Durchfuhrung der…