Mit Tafeln gegen Armut und Ausgrenzung
Kunz, S.; Wunderlich, T.; · Neue Caritas, Freiburg · 2015 · Heft 2 · S. 9 bis 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auf den ersten Blick ist die Sache ganz einfach. Tafeln sind in den Augen vieler ein besonders gelungener Beleg für die Gültig-keil des traditionellen Caritas-Mottos „Not sehen und handeln. Bedürftige Menschen erhalten Lebensmittel, die sie ansonsten teurer einkaufen müssten. Sie können somit das ihnen zur Verfügung stehende Geld für andere Dinge einsetzen - ein Zugewinn an Entscheidungsfreiheit und Autonomie. Die schnell hingesagte Forderung, alle Tafeln zu schließen, weil diese ein Armutszeugnis in einem reichen Land seien, sollte diese Erfahrung nicht unterschätzen.