Der Geist kann nicht ruhen
SCHLESSELMANN, E.; · Pflegezeitschrift · 2015 · Heft 3 · S. 154 bis 157
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nicht-Bettlägerige können es sich vermutlich kaum vorstellen: Den ganzen Tag liegt man im Bett, Woche für Woche, Monat für Monat. Bettlägerige und immobile Menschen leiden unter dieser Einförmig-keit. Hinzu kommt, dass viele Menschen im Alter einen Rückgang an sozialen Kontakten erleben, der die Monotonie zusätzlich verstärkt. Es ist naheliegend, dass sich die Wahrnehmung der Betroffenen verändert, dass das Gehirn auf eine reizarme Umgebung reagiert - zum Teil sogar mit Halluzinationen. Elke Schlesselmann beleuchtet die Verflechtung von Immobilität, Wahrnehmung und Bewusstsein, und betrachtet das Thema physiolog…