Ars Moriendi - die Kunst des guten Sterbens
Pro Alter, Köln · 2015 · Heft 3 · S. 23 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die aus dem Mittelalter stammende Ars Moriendi, die Kunst des guten Sterbens, beschreibt nicht nur die Art und Weise des eigentlichen Übergangs aus dieser Welt in ein ewiges Leben. Ars Moriendi meint auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod zu Lebzeiten; Sterblichkeit als Wesensmerkmal allen Lebens in dem Sinne, dass der Mensch lange vor dem eigenen Tod auf vielfältige Weise mit Themen wie „Loslassen und „Endlichkeit konfrontiert wird. Eine Ars Moriendi ist daher auch die Ermutigung, zu lernen, mit solchen Erfahrungen umzugehen. Der Tod, als Teil des Lebens betrachtet, lehrt die Lebenden, die eigene Leben…