IGeL: Chance oder Schande in der öffentlichen Gesundheitsversorgung?
Voigt, T.; · Gesundheit und Pflege, Köln · 2015 · Heft 2 · S. 1 bis 7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit die Kassenärztliche Bundesvereinigung 1998 ihr Modell Individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) vorgestellt hat,1 diskutieren Mediziner, Verbraucherschützer, Gesundheitsökonomen und -politiker anhaltend kontrovers das seither expandierende und für Ärzte lukrative Konzept privat zu finanzierender Zusatzleistungen. Das polarisierende Thema ist im Kontext des im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Patientenrechtegesetzes erneut in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt und bringt immer wieder politische Forderungen nach weiterer »Eindämmung« des »IGeL-Marktes« hervor.