Kontrolle in Eigenregie
Schlingensiepen, I.; · GesundheitsWirtschaft, Melsungen · 2015 · Heft 1 · S. 22 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Rheinland gab es 2003 rund 640 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die bei gesetzlich versicherten Patienten Darmspiegelungen vornahmen. Zehn Jahre später waren es nur noch 247. Der Rückgang lag nicht etwa daran, dass der Bedarf gesunken wäre oder die Mediziner das Interesse an der Untersuchung verloren hätten. Grund war die neue Qualitätssicherungsvereinbarung zur Koloskopie. Sie regelt bundesweit die qualitativen Voraussetzungen, unter denen Vertragsärzte Koloskopien zulasten der gesetzlichen Krankenkassen erbringen dürfen. Dazu zählt der Nachweis von Mindestmengen ebenso wie die Vorlage guter Dokumentatio…