CareLit Fachartikel

Diagnostik, Therapie und Prognose der Lyme-Karditis

May, A. E.; Kandolf, R.; Herkommer, B.; Scheffold, N.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 3 · S. 202 bis 208

Dokument
157810
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
May, A. E.; Kandolf, R.; Herkommer, B.; Scheffold, N.;
Ausgabe
Heft 3 / 2015
Jahrgang 112
Seiten
202 bis 208
Erschienen: 2015-03-20 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Eine Lyme-Karditis wird bei 4-10 % aller Patienten mit einer Lyme-Borreliose beobachtet. Bei klini-schem Verdacht ist eine Störung der AV-Überleitung im EKG zwingend auszuschließen. Eine PQ-Zeit > 300 ms bedarf der kontinuierlichen EKG-Überwachung. Bei 90 % der Fälle treten Reizleitungsstörungen und bei 60 % Zeichen einer Perimyokarditis auf. In der Frühphase der Erkran-kung kann die Serologie im ELISA negativ sein, in den Spätstadien gibt es keine seronegativen Ergebnisse. Die kardiale MRT-Untersuchung unterstützt die Diagnose und Verlaufskontrolle. Die Therapie der Wahl ist eine Antibiose bevorzugt mit Ceftria…

Schlagworte

THERAPIE PROGNOSE DIAGNOSTIK KERNSPINTOMOGRAPHIE MANN ZECKENBEFALL DEUTSCHLAND MENSCHEN INFEKTION HAUT NERVENSYSTEM ES PATIENTEN SEROLOGIE ANTIBIOSE CEFTRIAXON