Vom Lazarett in den Kreißsaal
Heimbach, B.; · Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2015 · Heft 4 · S. 38 bis 41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei über einem Prozent aller Geburten kommt es zu stärkeren und potenziell lebensbedrohlichen postpartalen Blutungen. Jeder einzelne Todesfall infolge potpartaler Hämorrhagien (PPH) ist ein Desaster. Jede Maßnahme, die dazu beiträgt, Todesfälle junger Frauen zu verhindern, sollte ergriffen werden, auch wenn die Studienlage fast immer unzureichend ist. Wichtig ist, dass jede Klinik einen interdisziplinär abgestimmten Notfallplan für das Management schwerer Blutungen hat. Alle Mitarbeiterinnen der Klinik müssen im Kopf haben, wie schrittweise vorgegangen werden muss. Die Dosierungen der Standardmedikamente Oxytoci…