CareLit Fachartikel

Wachkoma und minimaler Bewusstseinszustand

Lule, D.; Sträube, A.; Grill, E.; Jox, R. J.; Bender, A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 4 · S. 235 bis 242

Dokument
158195
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Lule, D.; Sträube, A.; Grill, E.; Jox, R. J.; Bender, A.;
Ausgabe
Heft 4 / 2015
Jahrgang 112
Seiten
235 bis 242
Erschienen: 2015-04-03 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Akute Hirnschädigungen können zu schweren Bewusstseinsstörungen bis hin zum Wachkoma, dem sogenannten Syndrom reaktionsloser Wachheit (SRW), führen. Die Abgrenzung des SRW von einem Zustand mit einem erhaltenen Minimalbewusstsein („minimally conscious State, MCS) ist schwierig und die Rate an Fehldiagnosen mit 37-43 % erschreckend hoch. Einfach ist demgegenüber die Differenzialdiagnose zum Hirntod, bei dem es sich um eine völlig andere Situation handelt. Die Bewertung diagnostischer Verfahren kann dazu beitragen, die Abgrenzung des erhaltenen Minimalbewusstseins vom SRW zu erleichtern.

Schlagworte

BEWUSSTSEIN EEG PROGNOSE STUDIE KOMMUNIKATION KERNSPINTOMOGRAPHIE METAANALYSE SYNDROM FEHLDIAGNOSEN HIRNTOD ES MAGNETRESONANZTOMOGRAPHIE PATIENTEN NEUROLOGIE ETHIK GESCHICHTE