Personalmangel und Anerkennungsdefizite in der Pflege
KUMBRUCK, C.; · Impulse, Hannover · 2014 · Heft 4 · S. 4 bis 5
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gegenwärtig zeichnen sich aufgrund von Arbeitsverdichtungen unter Zeitdruck wachsende physische und psychische Auswirkungen von Belastungen in allen Sektoren der Pflege ab. Mit 4,6 Prozent weist diese Berufsgruppe im Jahr 2013 den höchsten Krankenstand auf. Die Arbeitsunfähigkeitstage liegen verglichen mit anderen Berufen aufgrund psychischer und psychosomatischer Erkrankungen seit Jahren oberhalb des Durchschnitts. Die Verweildauer im Pflegeberuf ist kurz: 50 Prozent der Altenpflegekräfte verlassen nach einer Untersuchung der GEK Gmünder Ersatzkasse ihr Berufsfeld dreieinhalb Jahre nach Beginn der Erstbeschäfti…