Depression im Alter: Ich kann etwas tun!
Pro Alter, Köln · 2015 · Heft 5 · S. 58 bis 59
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für Angehörige ist der häufig langandauernde depressive Zustand eines Familienmitglieds schwer nachzuvollziehen. Angehörige sind wichtig, um dem Betroffenen Unterstützung im Alltag zu geben, auch wenn dieser die Unterstützung häufig ablehnen wird. Doch auch Angehörige müssen lernen, sich abzugrenzen, um nicht von der Depression eines Familienangehörigen „aufgesogen zu werden. Für professionell Pflegende ist es wichtig, nicht in einen depressiven Sog hineingezogen zu werden (Müller-Hergl, 2014), damit sie einerseits für den depressiven Menschen eine Art Brücke sein können, indem sie der negativen Sicht eine posit…