Amblyopieprävalenz in Deutschland
Mirshahi, A.; Wild, P.; Binder, H.; Pfeiffer, N.; Pitz, S.; Lamparter, J.; Fresenius, S.; Elflein, H. M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 5 · S. 338 bis 344
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Amblyopie, definiert als Visus < 0,63, hatten 182 Probanden (5,6 %, 95-%-Konfidenzintervall [95-%-KI]: 4,9-6,5).12O der 182 Probanden mit Amblyopie hatten einen Visus < 0,5 (3,7 %; 95-%-KI: 3,3-5,2). Bei zusätzlicher Berücksichtigung eines interokularen Visusunterschieds von mindestens zwei Stufen ergab sich eine Prävalenz von 5,0 % (95-%-KI: 4,2-5,8) respektive 3,7 % (95-%-KI: 3,1-4,4). Als Amblyopieursache (Visus < 0,63) fanden sich bei 49 % der Probanden eine Anisometropie (unterschiedliche Brechkraft beider Augen), bei 23 % Strabismus (Schielen), bei 17 % Strabismus und Anisometropie sowie bei 2 % eine…