Pillen am Ende der Preisspirale
Richard, S.; · G+G, Gesundheit und Gesellschaft, Remagen · 2015 · Heft 5 · S. 20 bis 27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen: um neun Prozent oder 2, 9 Milliarden Euro auf 35, 35 Milliarden Euro. Ohne die Einsparungen durch Arzneimittelrabattverträge - im Jahr 2014 mehr als drei Milliarden Euro — hätten die Krankenkassen für Medikamente mehr ausgeben müssen als für die gesamte ambulante ärztliche Versorgung. Gut drei Prozent des Ausgabenschubs lassen sich klar zuordnen: Die Große Koalition hat den erhöhten Herstellerrabatt von 16 Prozent für patentgeschützte Arzneimittel am 31. Dezember 2013 auslaufen lassen.