Fluchen und Lachen macht frei
Lüthi, U.; · Krankenpflege Soins Infirmiers, Solothurn · 2015 · Heft 6 · S. 32 bis 33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
«Zersiebte Zitterpappel», «hemdsärmliche Bohnenstange», «Himmel, extrem unappetitliche Körperöffnung und Zwirn»: Birgitta Schermbach verfügt über ein breites Repertoire an Lieblings-Schimpfwörtern und -Flüchen. Für die Pflegefachfrau PsyKp, Lehrerin, Supervisorin und Beraterin ist Fluchen eine «kraftvoll belebte seelische Bewegung», die in vielen Situationen etwas Befreiendes hat: «Wir arbeiten täglich hyperfokussiert, peitschen uns unter massivem Druck an unsere Tätigkeiten und schneiden in der Regel alles weg, was irgendwie belasten könnte, zum Beispiel Empfindungen wie Traurigkeit und Ärger.