CareLit Fachartikel

Die Menschen brauchen Hoffnung - aber kein Gesetz zur Sterbehilfe

LUBBE, A. S.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2015 · Heft 6 · S. 19 bis 25

Dokument
159479
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care, Hannover
Autor:innen
LUBBE, A. S.;
Ausgabe
Heft 6 / 2015
Jahrgang 7
Seiten
19 bis 25
Erschienen: 2015-06-01 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

In der Tat ist Selbstbestimmung ein hoher Wert. Allerdings ist es zumindest aus philosophischer Perspektive fraglich, ob man die Entscheidung, sich selbst zu töten oder töten zu lassen, als einen Ausdruck von Selbstbestimmung verstehen kann. Bestimmt man sich selbst, wenn man das Selbst vernichtet? Wenn der Arzt dabei Hilfe leistet, zerstört er den letzten Zweifel der Alternativlosigkeit. Für Immanuel Kant ist der Suizid die Absage an Freiheit und Selbstbestimmung. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben formuliert pointiert „Mein Tod gehört mir! Auch unsere Volksvertreter vertreten zum Teil diese Auffassu…

Schlagworte

SUIZID TOD STERBEHILFE HILFE LEBEN PATIENT AINS MENSCHEN HOFFNUNG BEVÖLKERUNG FREIHEIT HAND DAMMBRUCH-ARGUMENT TODESSTRAFE DEUTSCHLAND ROLLE