CareLit Fachartikel

Tierund Menschenbissverletzungen

Handrick, W.; Tsokos, M.; Rothe, K.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 6 · S. 433 bis 442

Dokument
160022
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Handrick, W.; Tsokos, M.; Rothe, K.;
Ausgabe
Heft 6 / 2015
Jahrgang 112
Seiten
433 bis 442
Erschienen: 2015-06-19 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Bei jüngeren Kindern dominieren Verletzungen im Kopf-Hals-Bereich, bei älteren an der oberen oder unteren Extremität. Das Spektrum resultierender Wunden reicht von Bagatellverletzungen ohne ärztliche Vorstellung bis zu ausgedehnten Weichteildefekten mit Verlust funktioneller Strukturen. Problematisch sind ungewöhnliche Erreger im Speichel, die mit dem Biss in die Wunde gelangen. Das Infektionsrisiko nach einem Biss beträgt 10-20 %. Etwa 30-60 % der Infektionen sind aerob-anaeroben Ursprungs. Eine prophylaktische Antibiotikatherapie wird nur für Bissverletzungen mit hohem Infektionsrisiko empfohlen. Dieses wird v…

Schlagworte

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