Nicht-medikamentöse Geburtseinleitung mittels Ballonkatheter
Österreichische Hebammenzeitung, , Wien · 2015 · Heft 6 · S. 24 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bereits aus der Antike sind Rezepturen überliefert, mit denen versucht wurde Wehen auszulösen. So existiert etwa eine 4000 Jahre alte ägyptische Anleitung zur Verwendung von Rizinusöl, Mandelmus, Aprikosensaft, Eisenkraut, vergorenem Traubensaft und Samen des Bockshornklees als erster schriftlicher Beleg eines „Wehencocktails. Neben der oralen Zufuhr wurden verschiedenste Kräutermischungen auch in anderen Applikationsformen, zum Beispiel in Form der Balneotherapie, propagiert. Im Rezeptbuch des Burkhard III. von Hallwyl (1) aus dem Jahre 1580 findet man etwa die Empfehlung, sich des Dampfes von kriechendem Günse…