Bruststimulation -eine geeignete Methode zur Geburtseinleitung?
Aichholzer, J.; · Österreichische Hebammenzeitung, , Wien · 2015 · Heft 6 · S. 35 bis 37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Zahl der Einleitungen ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen und zieht häufig weitere medizinische Interventionen nach sich. Die Wahrscheinlichkeit für eine protrahierte Geburt oder einen Geburtsstillstand und somit einer vaginal-operativen Geburt oder sekundären Sectio ist, verglichen mit einem spontanen Wehenbeginn um 30 bzw. 50% erhöht (Geist, Härder, Stiefel 2007: 322). Die Erfolgschancen für eine Einleitung hängen im Wesentlichen von der Dauer der Schwangerschaft und dem Reifezustand der Zervix ab. Je reifer die Zervix, desto empfindlicher wird das Myometrium gegenüber Oxytocin.