Coping mit dem Intensivtagebuch - Das Schaffen einer gemeinsamen Erinnerung
BACHLECHNER, A.; HEINDL, P.; · QuPuG Journal für Qualitative Forschung in Pflege- und Gesundheitswissenschaft , Wien · 2015 · Heft 5 · S. 92 bis 101
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine steigende Zahl von Patientinnen und Patienten überlebt heute eine lebensbedrohliche Erkrankung. Für die betroffenen Patientinnen und Patienten und deren Angehörige bedeutet der Aufenthalt auf einer Intensivstation einen massiven Einschnitt in ihr Leben. Sie können nach einem Intensivaufenthalt Symptome eines akuten Stresssyndroms (acute stress disorder, ASD) zeigen, welches nach einiger Zeit in ein posttraumatisches Belastungs-syndrom (posttraumatic stress disorder, PTSD) übergehen kann. Durch das Führen eines Intensivtagebuches werden besondere Ereignisse während des Intensivaufenthaltes festgehalten und k…