CareLit Fachartikel

Gedanken eines Arztes zu Autonomie und Selbst-bestimmung oder Vier Antworten auf vier Fragen

Neuenschwander, H.; · palliative-ch, Zürich · 2015 · Heft 5 · S. 23 bis 25

Dokument
160380
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
palliative-ch, Zürich
Autor:innen
Neuenschwander, H.;
Ausgabe
Heft 5 / 2015
Jahrgang 13
Seiten
23 bis 25
Erschienen: 2015-05-01 00:00:00
ISSN
1660-6426
DOI

Zusammenfassung

Dazu muss ich etwas ausholen: Der Ort, das Zeitalter, die Errungenschaften der westlichen Zivilisation, kurz: der Kontext, im dem wir ins Leben geworfen werden, hat der wachsenden Ichund Selbstbezogenheit den Weg geebnet. Dabei geht die Grundlage dazu eigentlich bis auf die Auklärung zurück. Sie wird heute ergänzt durch die Haltung des «Ich bin, was ich aus mir mache». Wir erleben diese Emanzipation als eine Errungenschaft, eine Befreiung auf dem Weg zu einem vielleicht trügerischen Ideal der weitgehenden Autonomie. Im medizinischen Umfeld wird Autonomie oft mit Selbstständigkeit und gar Selbstbestimmung gleichg…

Schlagworte

LEBEN RECHT SUIZID PATIENT LEBENSQUALITÄT PATIENTEN ZIVILISATION PERSÖNLICHKEIT ELTERN ZIELE ES WISSEN PROGNOSE ROLLE SCHULTER PATERNALISMUS