CareLit Fachartikel

Kann ein Heim Heimat sein

Trede-Kretschmar, E.; Martin, R.; · demenz, Hannover · 2015 · Heft 9 · S. 58 bis 59

Dokument
161268
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
demenz, Hannover
Autor:innen
Trede-Kretschmar, E.; Martin, R.;
Ausgabe
Heft 9 / 2015
Jahrgang 26
Seiten
58 bis 59
Erschienen: 2015-09-01 00:00:00
ISSN
1868-1794
DOI

Zusammenfassung

Die These vom „Leben daheim im Heim war ja lange sehr populär. Ich habe mich dagegen immer verwehrt. Für mich ist dieser Anspruch zutiefst unethisch. Ich kann nicht von einem älteren Menschen erwarten, dass er sich in dieser fremden, doch sehrinstitutionsgeprägten Umgebung daheim fühlt. Wenn sich so etwas im Einzelfall entwickelt, ist das schön. Aber mit dem Anspruch, eine Heimat bieten zu wollen, überfrachte ich mich als Einrichtung, ich überfordere meine Kolleginnen und Kollegen, die Bewohner und ihre Familien.

Schlagworte

DEMENZ EINRICHTUNG FRAU GESPRÄCH LEBEN ZEIT MENSCHEN ES TOD WOHNUNG ROLLE WERTSCHÄTZUNG KULTUR ALTENHILFE Hannover