Unterwerfung
Renz-Polster, H.; · Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2015 · Heft 9 · S. 46 bis 48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mehr noch - seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die Schwangerschaftsdauer extrem variabel ist und dass der errechnete Termin (ET) nur schlecht mit dem optimalen Geburtstermin korreliert. Warum der ET den Schwangeren dennoch als Plansoll in den Kalender eingetragen wird, bleibt ein Rätsel. Neuere, auf detaillierten Hormonuntersuchungen basierende Daten begründen, warum es sich beim ET in Wirklichkeit eher um eine Art Orakel handelt. Und sie zeigen, wie stark die normale Schwangerschaftsdauer von individuellen Faktoren abhängt (Jukic et al. 2013). Kurz, der angebliche medizinische Nutzen der angestrebten „Qualitäts…