CareLit Fachartikel

Wenn Antibiotika knapp werden

Fätkenheuer, G.; Kern, W.; Klinker, H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 1 · S. 1317

Dokument
162393
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Fätkenheuer, G.; Kern, W.; Klinker, H.;
Ausgabe
Heft 1 / 2015
Jahrgang 112
Seiten
1317
Erschienen: 2015-10-02 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Intravenös verabreichtes Flucloxacillin ist das Mittel* der Wahl zur Behandlung von schweren Infektionen durch Methicillin suszeptiblen Staphylococcus aureus (MSSA). Glykopeptide (Vancomy-cin, Teicoplanin) sind grundsätzlich auch wirksam gegen MSSA, in ihrer Wirkung aber den ß-Lactamantibiotika unterlegen. Deshalb werden sie nicht für den Einsatz bei MSSA-Infektionen empfohlen (Ausnahme: schwere Allergie gegen ß-Lactamantibiotika). Das Standard-Ersatzmittel für Flucloxacillin bei schweren Infektionen mit MSSA ist deshalb Cefazolin in der Dosierung 3 x 2 g pro Tag.

Schlagworte

ANTIBIOTIKA PROPHYLAXE THERAPIE UNTERNEHMEN WHO WIRKUNG Deutsches Ärzteblatt Köln