Herpes Zoster aus der Sicht der TEN
Garvelmann, F.; · Naturheilpraxis mit Naturmedizin, München · 2015 · Heft 11 · S. 30 bis 34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schulmedizinisch wird die Gürtelrose als Zweiterkrankung einer Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus (VZV, Synonym: Humanes Herpes-Virus-3 [HHV-3]) interpretiert. Während die Ersterkrankung generalisiert in Form der Windpocken abläuft, manifestiert sich eine zweite, durch das Virus ausgelöste Krankheitsepisode als Entzündung eines oder mehrerer benachbarter Spinalnerven bzw. deren Ganglionen, die in der akuten Phase durch ein pustulöses Exanthem mit zunächst wässrigem, später gelblichem Blaseninhalt auf akut dermatitischer Fläche im entsprechenden Dermatom begleitet wird.