Weibliche sexuelle Dysfunktion
Dadak, C.; Bayerle-Eder, M.; · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2015 · Heft 1 · S. 40 bis 42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei richtiger Indikationsstellung und Beachtung der Indikationen und Kontraindikationen (Cave: Alkohol) stellt Flibanserin eine mögliche Therapieform auch für Betroffene in Österreich dar. Bei vaginaler Atrophie und/oder verminderter Lubrikation und bestehendem Östrogenmangel und dadurch erhöhten Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs ist eine lokale Östrogentherapie gerechtfertigt und erhöht nicht das kardiale Risiko. Testosteron in Kombination mit Östrogen verbessert die sexuelle Zufriedenheit von Patientinnen in der chirurgischen Menopause. Testosteron allein zeigte eine leichte Verbesserung der Sexualität…