Behandlungsoptionen bei Statin-assoziierten Muskelbeschwerden
März, W.; Endres, M.; Wincüer, E.; Haile, M.; Scharnagl, H.; Laufs, U.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 1 · S. 748 bis 755
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Prävalenz Statin-assoziierter Muskelsymptome (SAMS) beträgt mindestens 5 %. Die Ätiologie ist heterogen. SAMS können mit erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität einhergehen und Komplikationen bis hin zur Rhabdomyolyse (Rate circa 1:100 000) nach sich ziehen. Häufig sind sie Aniass dafür, die Statin-Dosierung zu reduzieren, und wirken sich negativ auf die Medikamenteneinnahmetreue aus. Nachdem die Behandlung durch Änderung des Statin-Präparats, der Dosierung oder der Einnahmefrequenz optimiert wurde, können mehr als 90 % der SAMS-Patienten dauerhaft mit einem Statin behandelt werden, um so das Wirkungs…