Indirekte vergleiche und Netzwerk-Metaanalysen
Bender, R.; Sturtz, S.; Kiefer, C.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 11 · S. 803 bis 808
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für den Fall, dass es keine direkten Vergleichsstudien der interessierenden Interventionen gibt, ermöglichen indirekte Vergleiche und Netzwerk-Metaanalysen die Schätzung von Effekten sowie die simultane Analyse von Netzwerken mit mehr als zwei Interventionen. Um eine Netzwerk-Metaanalyse oder einen indirekten Vergleich sinnvoll durchzuführen, müssen die Studienoder Patientencha rakteristi ka vergleichbar und die beobachteten Effekte ausreichend homogen sein. Femer soll zwischen direkter und indirekter Evidenz keine bedeutsame Diskrepanz herrschen. Wenn in Studien lediglich gegen eine dritte Intervention aber nic…