Kardioversion von nichtvalvulärem Vorhofflimmern
Trappe, H.-J.; Klein, H. H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 12 · S. 856 bis 862
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der elektrischen Kardioversion wird ein Stromstoß zwischen zwei Elektroden mit Hilfe eines Defibrillators abgegeben. Bei der pharmakologischen Kardioversion erfolgt eine intravenöse oder orale Therapie mit Antiarrhythmika. Die elektrische Kardioversion bewirkt bei mehr als 85 % der Patienten einen Sinusrhythmus. Pharmakologisch erreicht man bei etwa 70 % der Patienten mit kürzlich aufgetretenem Vorhofflimmern einen Sinusrhythmus. Prinzipiell sollte die Konversionsbehandlung unter effektiver Antikoagulation mit Heparinen, Vitamin-K-Antagonisten oder neuen oralen Antikoaguianzien erfolgen. Vor der Kardioversio…