Erwerbslosigkeit und Lebenskompetenzen
Rothländer, K.; Mühlpfordt, S.; · Public Health Forum, Berlin · 2015 · Heft 12 · S. 246 bis 248
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Zahl der hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit beeinträchtigten erwerbslosen Personen wird auf ca. 30% geschätzt. Salutogenetisch betrachtet stellt sich die Frage, über welche Ressourcen die anderen ca. 70% der erwerbslosen Personen verfügen, um nicht in diesen Teufelskreis aus verminderter Gesundheit und geringeren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu .geraten. Als wichtige Schutzfaktoren gelten psychosoziale Ressourcen wie z.B. Proaktivität, soziale Kompetenzen und Selbstwirksamkeitserwartung. Dabei ist Lebenskompetenz nicht nur als individuell trainierbar zu betrachten, sondern auch als durch gesellschaftl…